„Pitch Your Project to the EU!“ der EUSALP: Das sind die FinalistInnen!

Das Projekt im Rahmen des 2. Jahresforums der EU-Strategie für den Alpenraum ist auf große Resonanz gestoßen

 

Knapp 50 Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren sind zwischen 1. August und 31. Oktober 2018 dem Aufruf ihr Alpenprojekt einzureichen gefolgt. Die große Resonanz in der kurzen Ausschreibungsfrist beweist eindrücklich: Die Jugendlichen im Alpenraum sind bereit und willens, ihre Zukunft mitzugestalten!

 

 

Eine Jury aus Mitgliedern der Europäischen Kommission, des EUSALP-Executive Boards, des diesjährigen EUSALP-Präsidenten Tirol und der Alpenkonvention wählten die FinalistInnen für die Pitch-Session aus, die am 21. November auf dem EUSALP-Jahresforum in Innsbruck stattfindet. 11 Jugendliche wurden nun von der Europäischen Kommission nach Innsbruck eingeladen, um das Motto des Forums „shaping.future.together. with the next generation.“ in die Tat umzusetzen. Ihre fünf Projekte werden sie selbst als Pitch den ForumsbesucherInnen vorstellen. PolitikerInnen, WirtschaftsvertreterInnen, die Mitglieder von zahlreichen Alpeninstitutionen und die Bevölkerung werden dann gemeinsam für ihre Favoriten abstimmen können. Auf die drei Gewinnerprojekte warten Preise im Wert von 5,000, 3,000 und 2,000 EUR.


Die Jury entschied sich für Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen der makroregionalen Zusammenarbeit:

„Magical Alps“
Die jüngsten PitcherInnen sind 16 Jahre alt. Mit ihrem Projekt „Magical Alps“ bewarb sich eine ganze Schulklasse aus Österreich, um im Europäischen Jahr des kulturellen Erbes Legenden und Mythen des Alpenraums nachzugehen. Als kollektive Erinnerung gestalten die Geschichten die nationale Identität der Alpenländer mit. Die SchülerInnen fragen nach Gemeinsamkeiten unterschiedlicher nationaler Erzählungen, die zumeist Fiktion und Realität miteinander verweben. Sie untersuchen ethisch-moralische, soziale, landschaftliche und Naturaspekte der Überlieferungen. Ihre Sammlung von Erzählungen soll in verschiedenen medialen Formen erfolgen, die letztlich auf einer Webseite präsentiert werden. Diese soll zum Austausch mit Schulen und EinwohnerInnen dienen und Interessierten Möglichkeiten eröffnen, mystische Orte selbst zu besuchen.

„Beehave“
Das Projekt „Beehave“ von zwei jungen Italienern möchte den Schutz der Bienen, die im Alpenraum mittlerweile besonders gefährdet sind, mit Aspekten der wirtschaftlichen Effektivität verbinden. Sensoren am Bienenstock sollen dessen Temperatur und Feuchtigkeit kontinuierlich messen, um die Umgebungsqualität und Gesundheit der Bienen lückenlos zu überwachen. Eine App spielt die Daten dem Imker/der Imkerin aus, der/die dadurch schneller reagieren und die Honigproduktion durch Maßnahmen verbessern kann. Diese dient aber auch WissenschaftlerInnen zur Identifizierung von Umweltveränderungen und durch die Überwachung der sensiblen Bienenbevölkerung zur früheren Reaktion auf diese.

„Sustain´ Ability“
Das französische Einzelprojekt „Sustain’ Ability“ möchte junge Menschen, insbesondere StudentInnen und gut ausgebildete MigrantInnen, stärker und nachhaltiger mit Unternehmen aus der grünen Infrastruktur vernetzen. Dafür dient zum einen ein „digital newspaper“, der nicht nur die Erfolgsgeschichten einzelner UnternehmerInnen solcher nachhaltigen Organisationen publiziert, sondern auch zum Austausch von Erfahrungen, Ratschlägen sowie Volunteering- und Traineeship-Angeboten anregen soll. Außerdem soll die Vernetzung zwischen Universität, Organisationen und grünen Firmen durch einen Workshop im Juni 2019 in der Region Piemont, Venedig, Provence-Alpes Côte d’Azur und Franche-Comté verbessert werden.

„Match Strategies“
Die GründerInnen von „Match Strategies“ möchten zwischen gut ausgebildeten Universitätsstudenten und den Unternehmen aus der Umgebung vermitteln. Die StudentInnen sollen über die Zusammenarbeit von Match Strategies mit KMUs und Start-Ups die Möglichkeit haben, in konkreten Projekten ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern. Die Firmen erhalten damit die Gelegenheit Projekte und Arbeitsprozesse zu einem fairen Preis auszulagern und Synergieeffekte durch engagierte Menschen unterschiedlicher Qualifikationen zu generieren.
Durch den frühen Kontakt der StudentInnen mit potentiellen ArbeitgeberInnen eröffnen sich außerdem spätere Berufschancen. Dies beflügelt die Wirtschaftkraft der Alpenregion und verhindert die Abwanderung von jungen Fachkräften.

„Alpine Ticket Networking Meeting“
Die Mitglieder des Cipra-Jugendrates widmen sich dem Schwerpunktthema der Tiroler Präsidentschaft: Mobilität. Sie treten mit dem Ziel an, eine gemeinsame Lösung für den öffentlichen Verkehr im Alpenraum zu entwickeln, die länderübergreifende Reisen mit nur einem Ticket zu einem leistbaren Preise ermöglichen soll. Um die Reisegewohnheiten insbesondere der jungen Bevölkerung nachhaltig zu ändern, hält die Projektgruppe eine preisgünstige und praktische Alternative zu Auto und Flugzeug für dringend erforderlich. Um dieses große Ziel zu erreichen, soll ein Networkmeeting die EntscheidungsträgerInnen zusammenbringen. Indem die einzelnen Interessengruppen und EntscheidungsträgerInnen in den Dialog treten und sich äußern können, soll die Grundlage geschaffen werden, um für dieses sieben Länder umfassende Großprojekt zu sensibilisieren.
Mit Spannung erwarten wir die Pitchsession und ihren Ausgang. Welches Projekt spricht Sie am meisten an?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rennweg 3
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Rennweg 3
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www.cmi.at

 

 

 

 

 

 

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