KOOPERATION ALPEN 2020+ Gemeinsam die Herausforderungen der Finanzierung gestalten

Wie können EUSALP-AKTIONEN nach 2020 finanziert werden?

Workshop 6

Mittwoch, 21. November 2018, 09:00 - 10:45
Bitte beachten Sie: Die TeilnehmerInnenzahl der Workshops ist begrenzt!
Sprache: Englisch

organisiert von der Europäischen Kommission, DG REGIO und DG Umwelt

Ziel des Workshops:

Die meisten Projektideen, die aus der EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) hervorgehen, bedürfen einer entsprechenden Förderung. Allerdings ist der Zugang zu verfügbaren Fördermitteln nicht immer einfach, sondern stellt eine Herausforderung dar. Diese schränkt die Leistungsfähigkeit der Alpenraumstrategie ein und beraubt Förderprogramme wertvoller Projekte mit großer Wirkung.

Die Alpenraumstrategie ist der übergeordnete Rahmen für die Zusammenarbeit im Alpenraum. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass EUSALP von höchster politischer Ebene unterstützt wird und dass Fördermittel generell betrachtet in der Region eigentlich vorhanden sind, sollen nun praktische und relativ simple Lösungswege entwickelt werden, wie der Zugang zu diesen Fördermitteln vereinfacht werden kann. Im Rahmen dieses Workshops sollen verfügbare Förderinstrumente und Fördermechanismen für EUSALP-Projekte einerseits und die strategische Ausrichtung andererseits diskutiert werden

Fördermittel können von der EU, Mitgliedsstaaten, regionaler und lokaler Ebene wie auch von privaten Banken und Investoren bereitgestellt werden. Da 2019 das entscheidende Jahr sein wird, die Programmperiode 2021-2027 für den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) vorzubereiten, wird der Fokus dieses Workshops hauptsächlich auf EFRE und Interreg liegen. Ferner wird der Politikbereich Umwelt als Beispiel herangezogen, um darzustellen, wie Projekte finanziert werden können und was es neben dem EFRE noch für eventuelle Finanzierungsmöglichkeiten gibt.

Die vom Alpine Space Programm organisierte Konferenz “Cooperation Alps 2020+”, die am 1. und 2. Oktober 2018 in Salzburg stattfand, war ein erster wichtiger Schritt, den Alpenraum auf die neue Förderperiode vorzubereiten. Die dort erzielten Ergebnisse sollen der Ausgangspunkt der Diskussion dieses Workshops sein. Hinsichtlich des EFRE ist das Bewusstsein über den Bedarf, die Ziele der makroregionalen Strategien in Förderprogrammen zu verankern, in den letzten Jahren gewachsen. Die Europäische Kommission hat sehr konkrete Vorschläge gemacht: makroregionale Strategien sind anerkannt als das Hauptinstrument für territoriale Entwicklung. EFRE Programme müssen daher Wege beschreiben, wie mit den verfügbaren Förderprogrammen Kooperationsprojekte unterstützt werden. Das Alpine Space Programme muss in der nächsten Förderperiode zu 100% auf die Ziele der Alpenraumstrategie ausgerichtet sein.

Dieser Workshop ist ein Versuch, Antworten darauf zu finden, wie Embedding in der Praxis umgesetzt werden kann. Er setzt sich mit der Frage auseinander, wie die Ziele der EUSALP mit den verfügbaren Förderinstrumenten verlinkt werden können und befasst sich mit Themen wie Koordination von Planung und Umsetzung, Kapazitätsaufbau, Projektarten und Auswahlkriterien.

Moderator: Walter Deffaa, Sonderberater, Kabinett von EU-Kommissarin Corina Crețu, Europäische Kommission

SprecherInnen:
- Olivier Baudelet, Programmmanager, Generaldirektion Regional- und Stadtpolitik, Europäische Kommission
- Giacomo Luciani, Fachreferent, Generaldirektion Umwelt, Europäische Kommission
- Christina Bauer, Leiterin der Verwaltungsbehörde, Alpenraumprogramm
- Carolina Lehner, EU-Projektmanagerin (EuroAccess), EuroVienna

Berichterstatterin: Jean-Pierre Halkin, Referatsleiter, Generaldirektion Regional- und Stadtpolitik, Europäische Kommission

 

Kontakt

Organisation

pco tryol congress
Rennweg 3
6020 Innsbruck

Tagungsort

Congress Innsbruck
Rennweg 3
6020 Innsbruck
www.cmi.at

 

 

 

 

 

 

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