Förderung der offenen Innovation in der EUSALP-Makroregion: Erfahrungen aus den Alpenregionen

Workshop 7

Mittwoch, 21. November 2018, 11.15 - 13.00 Uhr
Bitte beachten Sie: Die TeilnehmerInnenzahl der Workshops ist begrenzt!
Sprache: Englisch

Das Open-Innovation-Modell wird verwendet, um die Komplexität der Faktoren zu erfassen, die die Innovation auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene beeinflussen. Mehrere Faktoren beeinflussen die offene Innovationsdynamik: Unternehmen, Regierungen und Governance, das Bildungs- und Forschungssystem, Forschungsvermittler und weitere Rahmenbedingungen (z.B. Finanzierung, Recht, Regulierung, Normen, Binnennachfrage und kulturelle Rahmenbedingungen).

Jedes Element des Systems muss zumindest in einer akzeptablen Qualität und Effizienz arbeiten, und die Verbindungen zwischen ihnen müssen gut funktionieren. Unternehmen sind die Hauptakteure des Systems, und die Artikulation der effektiven Nachfrage ist von zentraler Bedeutung, um Unternehmertum und Innovation zu fördern. Die Fähigkeit der Makroregion, wissensintensive Aktivitäten durchzuführen, wird vom Wissens- und Ideenfluss und von einem unterstützenden Rahmen abhängen, der es den Hauptakteuren ermöglicht, in globalen Wertschöpfungsketten zu agieren, in denen Aktivitäten mit hohem Wert entstehen.

Kontext

Im Rahmen dieses Workshops wird die EUSALP Aktionsgruppe 1 das Open-Innovation-Modell und die Umsetzung des Modells auf makroregionaler Ebene diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die Schaffung der Voraussetzungen für gegenseitiges Lernen und die Entwicklung intelligenter Spezialisierungsstrategien auf transnationaler Ebene. Offene Innovationsplattformen und andere Erfahrungen können nützliche Werkzeuge im gesamten Forschungs- und Innovationsökosystem sein.

Umfang und Zweck

Ziel des Workshops ist es, die Debatte darüber anzuregen, wie Open Innovation im Alpenraum gefördert werden kann.

Die Regionen werden Erfahrungen austauschen und bestehende Instrumente vorstellen, auf denen die Schaffung einer offenen Innovationsplattform für die Alpen-Makroregion aufbauen kann. Die Plattform wird Regionen unterstützen, die die interregionale Zusammenarbeit auf der Grundlage einer intelligenten Spezialisierung und sektorübergreifenden Befruchtung fördern. Ausgehend von einer Diskussion über europäische Erfahrungen im Bereich Open Innovation wird der Workshop zum einen die Frage der Interoperabilität zwischen verschiedenen Plattformen und verwandten Werkzeugen untersuchen. Zum anderen wird er sich damit beschäftigen, wie bestehende Plattformen für Regionen, die noch kein eigenes Implementierungswerkzeug für Open Innovation entwickelt haben, verfügbar gemacht werden können. Der Workshop wird zudem Gelegenheit bieten, über die Beziehung zwischen den bestehenden Plattformen und der im Rahmen des ALPGOV-Projekts entwickelten Wissensplattform (Platform of Knowledge, POK) zu diskutieren.

Vorläufige Agenda

11.15 - 11.20 Eröffnung (Annamaria Giorgi, AG 1-Leiter Guido Piccoli, AG1-Leiter, Mitarbeiter EU-Programme)

  • Begrüßung
  • Vorstellung der ReferentInnen

11.20 - 11.35 Open Innovation: Entwicklungspfade, die aus RIS3 in den Alpenregionen entstehen (Margherita Russo, Ministerium für Unterricht, Universitäten und Forschung (MIUR))

11.35 - 11.50 Open Innovation-Plattform, Lombardei (Angelo Gatto, Region Lombardei - Finlombarda)

12.05 - 12.20 Innovationsförderung in der Bodenseeregion: Wie Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Industrie Stakeholder aus Österreich, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz verbinden (Markus Rhomberg, Bodenseehochschule)

12.20 - 12.35 AlpGov Platform of Knowledge - Wissensplattform POK (Annamaria Giorgi & Pietro Guinea, AG1-Leiter)

12.35 - 12.50 RE-search ALPS, INEA CEF-TELECOM Projekt (Stefano Sala, UNIMONT – Universität Mailand)

12.50 - 13.00 Open Innovation Talk (Alle ReferentInnen, Moderator Piccoli Guido)

 

 

Kontakt

Organisation

pco tryol congress
Rennweg 3
6020 Innsbruck

Tagungsort

Congress Innsbruck
Rennweg 3
6020 Innsbruck
www.cmi.at

 

 

 

 

 

 

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